Weißes Hemd, karierter Anzug mit überlappenden Ärmelknöpfen, schwarze Schuhe – kein Binder. „Die hab ich irgendwann für mich abgeschafft. Außerdem sollen die ja die Blutzufuhr zum Gehirn abbinden.“ Viertel vor sechs zu Scherzen aufgelegt – der 41-Jährige Abgeordnete ist unverkrampft. Sein Gepäck: Eine Laptoptasche und ein Rollkoffer. Um 7.16 Uhr schleicht der Zug in den Münchner Hauptbahnhof. Bis dahin: Mails beantworten, WhatsApp, Kaffee, Butterbreze. „Seit meiner Brüssler Zeit sind Züge meine Welt“, sagt der dreifache Vater.