Die Uhr auf dem Handy zeigt noch nicht ganz 14 Uhr an diesem Nachmittag. Zeiger ticken, Pendel schwingen, Zahnräder greifen ineinander, als das Konzert beginnt. Eine alte Wanduhr schlägt zur vollen Stunde. Satt und tief klingt der Ton. Kurz darauf meldet sich eine kleine Uhr aus einer anderen Ecke. Leiser, heller, fast fröhlich ist ihr Schlag. Immer mehr Uhren in der Werkstatt stimmen in den Chor mit ein – einige Sekunden zeitversetzt. Sie feiern gemeinsam, dass es zwei ist, füllen die Werkstatt mit ihren Schlägen aus, ehe diese nach und nach wieder verstummen und die Uhren in ihr ruhiges Tick-Tack übergehen.