Derartiges hat Neumarkt wohl nur selten gesehen. Peter Nirsch musste zwei Tage lang unfassbare Qualen über sich ergehen lassen.

Dem Mann schnitt man Riemen aus Haut und Fleisch aus dem Rücken, in die Wunden und zusätzlich auf die Fußsohlen goss man heißes Blei. Zusätzlich erhitzte ein wahrscheinlich aus Amberg oder Nürnberg herbeigeeilter Experte noch ein Pferd aus Messing, worauf Peter Nirsch reiten musste. Abschließend wurden ihm mit einem Wagenrad an sämtlichen Gliedern die Knochen gebrochen, bevor man ihn vierteilte. Die Leichenteile hing man an Pfählen entlang der großen Ausfallstraßen Neumarkts auf.