Seit knapp zwei Jahren ist Teresa Schmidt in Regensburg. Die 21-jährige Psychologie-Studentin kennt die Steinerne Brücke noch gar nicht ohne Baustelle und freut sich deshalb schon, das Denkmal ab dem Wochenende in Gänze abschreiten zu können. Sie nutzt die Brücke – bislang mit den Behelfsstegen – regelmäßig, sie ist für die junge Frau eine schnelle Verbindung von ihrer Wohnung in die Stadt. Den Blick auf die Brücke und die dahinterliegende Stadt genießt Teresa in den warmen Monaten regelmäßig, wenn sie sich mit Freundinnen auf ein Eis an der Donau oder zum Grillen auf der Jahninsel trifft. „Diese ewige Baustelle hat den schönen Blick aber bis jetzt eigentlich immer ein bisschen zerstört“, meint sie. Dass sich das jetzt ändern soll, sei natürlich positiv. Denn gerade er Freizeitwert werde durch eine gerüstfreie Brücke noch einmal erhöht. Dabei sei es egal, von wo man den Blick genieße: von der Jahninsel, vom Donauufer auf der Stadtseite oder auch von einem der Biergärten und Cafés aus.