Von außen sieht man nichts. Gar nichts. Kein Mensch, der hier vorbeifährt, würde darauf kommen, dass sich unter seinen Füßen ein geheimes Krankenhaus befindet, in dem im Krisenfall 700 Patienten versorgt hätten werden können. Wer das nicht weiß, sieht nur: ein altes Schulgebäude, das momentan leer steht, und einen Parkplatz. In den Haupttrakt geht es über zwei Wege: über eine Rampe, in der Patienten auch liegend transportiert hätten werden können, und eine Treppe, die zunächst in den Heizungsraum der alten Schule führt. Wenn sich die Türe hinter einem wieder schließt: Stille. Und der Geruch nach Moder. Und Diesel. Hier unten war monatelang niemand mehr.