Der Schweiß läuft in Bächen über den Rücken, das Herz pumpt bis zum Hals und der Atem zischt stoßweise gut hörbar durch die Schutzmaske ins Freie. Vor dem kristallklaren Visier des Feuerwehrhelms wabert dichter Qualm. Ich ziehe den wassergefüllten Schlauch am Strahlrohr hinter mir her. Der Schlauch ist alles, was mich mit Franz Engl verbindet, dem 2. Kommandanten der Chamer Feuerwehr. Der Schlauch ist wie eine Nabelschnur, ohne die keiner von uns im Ernstfall überleben würde. Eine Waffe gegen das Feuer, aber vor allem die letzte Verbindung zur Außenwelt, der Garant für den Rückweg zur Eingangstür.