Glaube

Der Tresorraum der Kirche

Im Depot der Kunstsammlungen des Bistums Regensburg lagert viel Gold und Silber. Auch 48 Kelche stehen in den Regalen. Für den Alltag sind die funkelnden Stücke untauglich. Nicht einmal Orangensaft halten sie stand.

Die unscheinbare weiße Eisentür am Ende des Flurs ist zehn Zentimeter dick. Es herrscht absolute Hochsicherheitsstufe. Wer hier durchwill, braucht gleich zwei Schlüssel. Hinter der schweren Tür im Depot der Kunstsammlungen des Bistums Regensburg am Obermünsterplatz lagern die Schätze der Kirche. Sie sind rund fünf Millionen Euro wert.

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Alle Fotos: Benjamin Franz

Wer die alten Holzschränke im zimmerwarmen Depot öffnet, wird schnell geblendet. Alles glänzt: Kelche, Monstranzen und Hostienschalen. Insgesamt sind es 430 Goldschmiedearbeiten. „Das Gold ist aber im Mikrogramm-Bereich“, erklärt Dr. Maria Baumann, Leiterin der Kunstsammlungen des Bistums Regensburg. Etwa 80 Prozent aller Kelche sind aus Silber und mit einer hauchdünnen Goldschicht überzogen.

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