Susanne M. (Name geändert) verzweifelte beinahe an ihrer Migräne. Zweimal im Monat überfiel sie der stechende Kopfschmerz. Sie musste sich übergeben, litt unter Sehstörungen, Licht und Gerüche quälten sie. „Ich habe damit gelebt, dass ich in jeder Sekunde krank werden und körperlich zusammenbrechen konnte“, sagt die 45-Jährige. Bei den Attacken musste sie so schnell wie möglich nach Hause kommen. „Wo ich mein Bett habe, im Dunkeln liegen kann und das Bad daneben war.“ Zwischen zwei Stunden und drei Tagen zogen sich die Attacken hin.