Sonntag, 11. Juli 2010, 9 Uhr. Sieglinde Ast bereitet sich auf einen Ausflug vor. Ihr Partner hat einen Segelflug geschenkt bekommen, Ast will zum Zusehen mitfahren. Plötzlich klingelt das Telefon. „Wir hätten eine Niere für sie“, heißt es am anderen Ende der Leitung. Ast kann es nicht realisieren, ist wie weggetreten. Sie rennt von einem Zimmer ins andere, ihr Herz klopft. Neun Jahre war sie an der Dialyse.