Am 17. August 1943, einem sonnigen Dienstag, freuten sich viele der 4500 Beschäftigten im Regensburger Messerschmitt-Werk schon auf den Mittag. Es sollte Leberkäs mit Kartoffelsalat geben. Doch stattdessen gab es ein Inferno. Und das servierte die amerikanische Luftwaffe. 126 B-17 Bomber ließen 271 Tonnen Spreng- und Brandbomben über das Messerschmitt-Werk regnen. Als sich nach 22 Minuten die gewaltigen Staubwolken ein wenig verzogen hatten, lagen 402 Tote in den Trümmern. Überall wüteten Flammen, rund 75 Prozent der Gebäude waren beschädigt oder zerstört.