Im Dezember ist noch alles offen. Dass nach dem Rekordsommer mit Hitze und Dürre ein Winter mit Rekord-Schneemengen kommen würde, damit rechnet keiner. Schon gar kein Liftbetreiber, bei dem das Bangen um den Schnee zum Winter gehört wie das Amen in die Kirche. Freud und Leid sind sich hier ganz nah. In blauen Balken auf weißem Hintergrund hält Alexander Achatz fest, ob es ein guter oder schlechter Winter war. Je höher der Balken, desto mehr Wintersportbegeisterte pilgerten an den Geißkopf. Die Kurve des Balkendiagramms gleicht dabei im Grunde einer Herzrhythmusstörung. Für den Betriebsleiter der Geißkopfbahn eine beunruhigende Entwicklung. „Der Kreislauf ist wirklich etwas aus dem Tritt gekommen“, erzählt Achatz seufzend.