Uganda macht reich. Man geht mit 100 Euro in den Flughafen von Entebbe rein und kommt mit 420 000 Schilling wieder raus. Nein, natürlich nein. Es ist im Gegenteil der erste Hinweis, dass man sich in einem der ärmsten Länder der Welt bewegt, schwache Währung inbegriffen. Zehn Vertreter deutscher Handwerksbetriebe hat die deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Juli nach Uganda gebracht. Um Chancen für Auslandshilfe zu sondieren, um Wertschöpfung vor Ort zu generieren, um Fluchtursachen zu bekämpfen. Im Grunde, um zu erreichen, was die Entwicklungszusammenarbeit seit Jahrzehnten schaffen will, nur vielleicht mal wieder anders.