Cool bleiben, wenn es heiß wird: Einige Tiere haben sich mit erstaunlichen Tricks an extreme Temperaturen angepasst. Viele von ihnen leben in Wüsten, in denen das Thermometer auf atemberaubende 80 Grad Celsius in Bodennähe klettern kann. Fische sind da fein raus, könnte man meinen, denn schließlich planschen die ja den ganzen Tag über im kühlen Nass herum. Aber weit gefehlt. Längst nicht allen Fischen fällt es leicht, einen klaren Kopf zu bewahren, wenn die Wassertemperatur steigt und steigt und steigt. Wüstenkärpflinge sehen das in der Regel entspannter. Der kleine Killifisch Cyprinodon julimes gehört zu ihrer Familie und trägt seinen Beinamen „heißester Fisch der Welt“ nicht umsonst, lebt er doch in der 46 Grad heißen Thermalquelle El Pandeno im mexikanischen Chihuahua. Auch wenn die Temperatur des nassen Elements der eines Kochtopfs gleicht, fühlt er sich trotzdem wohl wie der sprichwörtliche Fisch im Wasser.