Durch Dharavi zu laufen, bedeutet volle Aufmerksamkeit. Aus schmalen Rohren quellendes Wasser mischt sich mit Erde und Dreck und macht den Boden glitschig. Links und rechts schnaufen Maschinen und ackern Menschen. Manche Räume sind so dunkel, dass die Arbeit drinnen erst sichtbar wird, wenn Stimmen und Gerüche nach außen dringen. In einigen Hütten rattern Nähmaschinen, zwischen riesigen Haufen aus Stoffresten sitzen junge Männer und wenden Tücher in Akkord, in anderen stehen Menschen an Maschinen, die Plastik zerhacken.