Das Nichts ist an diesem Morgen ausgesprochen grün. Die dichten Blätter der Orangenbäume rascheln. Nach ein paar Sekunden erscheint ein schwarzer Kopf. Man sieht erst die Mütze, dann die braune Jacke, Handschuhe und zum Schluss ist auch das Gesicht von Mamadou Diakhate zu erkennen. Ein gewinnendes Grinsen ragt zwischen den Bäumen hervor. „Ciao, come stai?“, grüßt der Mann aus dem Senegal. Wenig später wird er den denkwürdigen Satz sagen, den er das erste Mal von seinem Großvater in Afrika gehört hat: „Wenn du etwas säen willst, dann gehe dorthin, wo nichts ist.“