Lautlos schwebt ein einsamer, greller Lichtkegel über die ausgestorbenen Straßen durch die triste Finsternis. Begleitet wird er vom dumpfen Knarzen der Schuhsohlen, die sich gleichmäßig wie ein Metronom auf dem frostigen Asphalt des Gehweges abrollen. Während sich die kleine Wohnsiedlung noch fest im Griff der Dunkelheit befindet, rennt Wolfgang Theisinger schnellen Schrittes durch die klirrende Kälte. Seine grelle Stirnlampe leuchtet ihm den Weg aus der stockdusteren Nachbarschaft in Richtung der Hauptstraße, wo die schummrigen Laternen die kleinen Nebelschwaden seiner Atemzüge sichtbar machen.