Wenn das schnelle Geld winkt, bleibt der gesunde Menschenverstand gerne mal auf der Strecke. Aber wenn selbst Schweinehirten in höchstriskante spekulative Termingeschäfte investieren, dann hätte man es doch eigentlich kommen sehen müssen, das dicke Ende, oder? Das zumindest fragt sich der anonyme Autor der „Samenspraeck“, einer Satire, die 1637 gleich nach dem Platzen der ersten Spekulationsblase der Neuzeit von dem Haarlemer Drucker Adriaen Roman verbreitet wurde.