Georg Schmid, in Gummistiefeln und Arbeitshose, steht bis zum Bauchnabel in einem grünen Feld mit weißen Blüten und lächelt. „Die Erbsen in diesem Jahr sind bombastisch schön. Wenn wir sie nur halb so schön ernten, wie sie momentan aussehen, dann bin ich sehr zufrieden“, sagt er sichtlich stolz. Der Landwirt aus Marzling (Landkreis Freising) hat uns in seinem Geländewagen mitgenommen, um uns sein gepachtetes Land zu zeigen. Wir haben uns durchgeschlängelt zwischen Raps- und Getreidefeldern. Sie machen den größten Teil seiner 100 Hektar Anbaufläche aus. Nach zehnminütiger Fahrt sind wir an unserem Ziel angekommen. Grüne Pflanzen, durch Ranken miteinander verhakt, mit dünnen, unregelmäßigen Stielen, ein Wirrwarr aus Blättern, Blüten und Hülsen in unterschiedlichen Grünschattierungen – so stehen sie vor uns, die Erbsenpflanzen.