Kann man sich so sehr fürchten, dass das Blut in den Adern gerinnt? Das wollten niederländische Forscher genauer wissen und starteten ein interessantes Experiment. Banne Nemeth und sein Team von der Universität Leiden zeigten ihren Versuchsteilnehmern einen 90-minütigen Horrorfilm, sowie zum Vergleich einen Dokumentarfilm von gleicher Länge. Das Blut, das den Probanden jeweils vor und nach dem Filmkonsum abgenommen wurde, brachte es an den Tag: Der Horrorfilm hatte den sogenannten Blutgerinnungsfaktor VIII um durchschnittlich 11,1 Einheiten pro Deziliter (IU/dl) in die Höhe getrieben.