Wie also anfangen? Vielleicht mit dem Arbeitsplatz von Ernest Hemingway. Die Oberfläche eines Bücherschranks im Schlafzimmer, viel zu klein eigentlich. Unten ist gerade Platz für die Schreibmaschine, auf dem Bord darüber für ein Blatt Papier, Bleistifte. Hemingway steht, er schreibt mit der Hand. Nur wenn es wie von selbst läuft, tippt er.

Oder besser mit Albert Einstein beginnen, wie er am Eidgenössischen Amt für geistiges Eigentum in Bern Zettel um Zettel mit Entwürfen zu seiner Relativitätstheorie füllt – und im 20-Minuten-Takt in den Mülleimer wirft? Möglich wäre auch Heinrich Böll, den man sich an einem kleinen Tisch vorstellen muss, vor sich die „Travelwriter Deluxe“, deren Klappern ihm wie Musik klingt. Nach sechs-, siebenmaligem Durchgehen, Redigieren, teilweise Neuschreiben eines Romans ist er erschöpft, am Ende eines „irrsinnigen Prozesses“, an dem das Produkt seiner Kreativität – und damit er – wehrlos der Kritik ausgeliefert wird.