Es steckt irgendwie in einem drin. Vielleicht hat es ja mit Erziehung zu tun. „Was du nicht willst, das man dir tu, das füg’ auch keinem andern zu.“ Die volkstümliche Version des kategorischen Imperativs prägte Generationen. Das mag altmodisch sein. Politisch korrekt nannte man diese Haltung erst später. In Deutschland kam der Begriff in den 90ern an – als Vorwurf und Totschlagsargument. Aber wenn man es genau nimmt, dann brauchen wir heute nicht weniger, sondern mehr davon.