Die weiche Butter kräuselt sich auf der Messerspitze. Gleich wird sie eine einfache Breze in die beste Brotzeit der Welt verwandeln. Im Mund entfaltet sich die perfekte Symbiose aus leicht säuerlicher Butter, knuspriger Breze und körnigem Salz.

Plitsch platsch, rumpel, knatter. Im gleichen Rhythmus, in dem sich die Zentrifuge im Butterfass dreht, schwappt die Sahne an die Holzwand. Noch ist sie flüssig. Es wird eine halbe Stunde dauern, bis Rosmarie Maier auf ihrem Bauernhof bei Cham ihre selbst gemachte Butter in Händen hält. Hochtechnisiert dauert dieser Vorgang nur wenige Minuten, dafür sind in der Genossenschaftsmolkerei Bayernland in Regensburg mehrere Maschinen im Einsatz – unter anderem „Fritz“. Was muss passieren, damit am Ende alles in Butter ist?