Das ist eine Hommage an den Pfeffer, den kongenialen Partner des Salzes. Fad, schal, langweilig, eintönig schmeckt ein Gericht, wenn er fehlt. Salz macht die Suppe zwar genießbar, aber erst der Pfeffer kitzelt am Gaumen, reizt die Zunge, fesselt den Geschmackssinn. Seine Schärfe nimmt gefangen – in kleiner Dosis zart, in hoher zupackend. Er kann überrumpeln und zum Weinen und Niesen bringen. Aber kalt lässt er keinen.