Bretter, die die Welt bedeuten, sind ein geflügeltes Wort fürs Theater. Für die Wiener ist es der Prater, der ihnen Theater und Welt bedeutet, die kleine heile und die große weite, wo der Himmel auf Erden ebenso aufgeführt wird wie die Unterwelt mit ihren Geistern und klappernden Skeletten, die Halbwelt, in der die Strizzis strawanzen, an jeder Hand ein Mädel, sowie die noble Welt der Reichen, Adligen und Schönen, die im Lusthaus tafeln, anschließend auf eine Runde Golf gehen und früher, ganz früher mit ihren Kutschen am Heustadlwasser entlang und dann die Hauptallee hinabfuhren, um sich im ersten, zweiten oder dritten Kaffeehaus zu stärken und den neuesten Hits von Mozart, Beethoven oder Strauß zu lauschen.