FliegenMZ-Plus

Unter den Wolken

Zweieinhalb Monate lang war der Flughafen Nürnberg in Schockstarre. Eine Reportage über einen Ort, der während des Lockdowns die Menschen verstörte – die jetzt den Weg zurück zur Normalität suchen.

Auf dem Rollfeld flirrt die Luft. Es ist schwül, Gewitterstimmung liegt über dem Flughafen, den sie hier liebevoll Franken-Airport nennen. Ein Airbus A320 der Billigfluggesellschaft Wizz Air steht am Terminal – momentan das einzige Passagierflugzeug am Albrecht-Dürer-Airport. In der Blumenwiese entlang der fast drei Kilometer langen Start- und Landebahn zirpen die Grillen, ansonsten ist es ruhig. Das Gras wächst hoch. Feldhasen, Rebhühner und zahlreiche andere Arten soll es hier geben, ein Biotop. Wüsste man es nicht besser, könnte man meinen, an einem Provinzflughafen mitten in Kasachstan, Finnland oder vielleicht der Mongolei zu sein, wo am Tag drei Flieger ankommen.

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