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Pippi Langstrumpf: Der kleine Übermensch

Vor 75 Jahren erschien die erste Ausgabe von Astrid Lindgrens „Pippi Langstrumpf“. Sie ist ein Symbol für die Emanzipation des Kindes in der Welt der Erwachsenen. Bei Frauen kam ihre Botschaft besonders an.

Man muss keine roten Haare und Sommersprossen haben, um Pippi Langstrumpf zu lieben. Wer die allerdings hat oder sonstwie aus dem üblichen Rahmen fällt, liebt Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz – oder Schokominza, je nach Belieben – Efraimstochter Langstrumpf vielleicht ganz besonders. Der übliche Rahmen, das sind die Konventionen, mit denen eine Gesellschaft sich selbst kategorisiert, mit gut und schlecht, schön und hässlich, zu dick und zu dürr oder wie auch immer bewertet und in Schubladen zwängt. Man kann das auch Erziehung nennen, und sie endet mitnichten im Erwachsenenalter: Wer partout nicht hineinpasst, wird passend gemacht. Nicht mit Pippi. Sie sprengt den Rahmen und findet sich super, genau so, wie sie ist.

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