Illustration Tom Kristen
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Hoffnungsanker Ostern

Es ist der höchste Feiertag des Christentums. Das Fest der überraschenden Wendung steht für einen Neubeginn mitten in schweren Zeiten.

Wieviel Vorrat an Zukunft haben wir? Ob jung, ob alt: Im Zeitsprung der vergangenen Wochen drängt sich diese Frage in den noch nie so erlebten Alltag. Was am Aschermittwoch noch fern schien, ist ganz nahe gerückt. 40 Tage liegen hinter uns, in denen wir von Woche zu Woche mehr zum Fasten herausgefordert sind. Plötzlich geht es nicht mehr nur um den Verzicht auf den kleinen Genuss, sondern um Abstinenz, das Sich-Fernhalten. Viel mehr als der Konsum fehlt jetzt die Begegnung. Die Hoffnung tut sich schwer in diesen Tagen. Hoffnung, ein Wort, das sich aus der mittelniederdeutschen Sprache des 13. Jahrhunderts ableitet von „hopen“ (hüpfen). Die Zeit, in der wir vor Freude springen, scheint gerade weit weg zu sein.

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