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Döner Kebap mit allem

In den letzten 50 Jahren wurde Döner zum Lieblingsimbiss der Deutschen. Er ist ein türkisch-deutsches Kulturgut.

Die Geschichte des Döner Kebaps in Deutschland ist zunächst die einer scheuen Annäherung, dann einer großen Liebe. Nicht einmal Mord und Totschlag konnten ihr etwas anhaben. Jetzt, nach 50 Jahren, kommt sie ganz oben an: auf der Speisekarte des noblen Hotel Adlon in Berlin und in den Köpfen von Köchen aus der Sterneküche. Marcel Gindner zum Beispiel revolutioniert im Raum Stuttgart und Tübingen mit der „Dönastie“ das gängige Bild eines Döners. Und auch die Berliner Food-Szene feiert die Liebe für den Kebap mit neuen Ideen. Die Erfolgsgeschichte hat auch Haken. Über ihr liegt ein großes Missverständnis. Deutscher Döner hat wenig mit türkischem Döner zu tun. Und da ist dann die immer noch vorhandene Geringschätzung: Obwohl Liebe durch den Magen geht, bleibt eine Kluft bestehen. Aber der Reihe nach.

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