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Der Vermesser des Himmels

Vor 390 Jahren starb der Astronom Johannes Kepler in Regensburg am „ungarischen Fieber“.

Als Johannes Kepler am 2. November 1630 auf einem klapprigen Gaul zum elften Mal in Regensburg einzog, hoffte er, hier seine finanzielle Notlage beheben zu können. Kaiser Ferdinand II. hielt in der Donaustadt gerade einen Kurfürstentag ab. Die festliche Stimmung wollte Kepler nützen, um 4300 Reichsthaler zu kassieren, die ihm die kaiserliche Hofkasse schuldete. 1000 Thaler sollte Wallenstein, der Feldherr des Kaisers, lockermachen. Auch das waren ausstehende Lohnschulden. Zudem standen verschiedene Städte mit 8000 Gulden bei ihm in der Kreide. Für diese Summen hätte er sich mehrere Häuser kaufen können.

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