SamenspendeMZ-Plus

Babywunsch: Spermien aus dem Internet

Viele Oberpfälzer Frauen suchen nach privaten Samenspendern. Manche Männer helfen, andere sind ekelerregend.

Cathy und Verena suchen einen gut gefüllten Becher. Mit zwei bis sechs Millilitern, um genau zu sein. Zwei bis sechs Milliliter trüb-weiße Flüssigkeit, um sich ihren sehnlichsten Wunsch zu erfüllen: ein Kind. Dieser Traum soll für das Paar an einem Ort wahr werden, an dem es quasi alles gibt: im Internet. Ein fremder Mann aus dem Netz soll als Samenspender ihr Weg zum Glück sein. Jan aus der Oberpfalz könnte dieser Mann sein. Er bietet wie Hunderte andere in Deutschland auf Internetforen seine Hilfe an. Manche meinen es ernst, andere suchen offenkundig ganz andere Dinge. Und die vielen Frauen? Sie müssen daraus den Richtigen finden. Das ist die Geschichte von Cathy, Verena, Jan – und den Samen aus dem Internet.

Am Anfang steht der Sex. Am Ende möglicherweise auch, aber dazu später. Wer ein Kind will, versucht das üblicherweise über Geschlechtsverkehr mit der und dem Liebsten. Doch was bei lesbischen Paaren, bei Singles oder einem unfruchtbaren Partner? Das Prinzip Sex hilft da nicht viel. „Der Wunsch ist schon lange da“, erzählt Cathy. Schon vor der Pandemie wollte die 24-Jährige mit ihrer Partnerin Verena ein Baby. Doch sie brauchen dafür einen Mann. Oder viel Geld.

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