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Als die Kartoffeln fliegen lernten

In einem bayerischen Dorf trägt sich 1920 Unglaubliches zu. Eine Geschichte aus einer Zeit, in der Spuk zur Wissenschaft wird.

Es ist ein Herbsttag, als die Heimsuchung über Dietersheim kommt. Die Sonne ist gerade hinter den Dächern versunken, die Dunkelheit bricht schon am frühen Abend an. Hinter den Fachwerkfenstern erglimmen die ersten Glühbirnen. Maria Klein setzt einen Schritt aus der Stalltür. Die Wärme der Tierbehausung weicht der kalten Herbstluft, als sie mit ihrer Tochter Greta (beide Namen geändert) den Hof in Richtung Küche überquert. Dort erwartet sie der Abwasch. Maria, die seit einiger Zeit Dienstmagd auf dem Anwesen des Bauern ist, macht sich rasch ans schmutzige Geschirr. Es dauert nicht lange, da reißt ein Klappern die 30-Jährige aus der Arbeit. Es schepperte, als sei ein Kiesel ans Fenster geflogen, wird Maria später erzählen. In diesem Moment erschrickt sie sich jedoch heftig – umso mehr, da sie keine Erklärung für das Geräusch findet.

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