Thomas Graf zerbröselt kleine Erdklumpen zwischen den Fingern. Er hat starke Hände. Hände, die arbeiten müssen, aber auch fühlen. Die Erde auf seinem Feld in Bubach am Forst – sein Boden – fühlt sich richtig an: gute Krümelstruktur, viel Platz für Sauerstoff und nicht zu nass. Das mag der Weizen. Ein paar schüchterne grüne Blätter haben sich schon aus der Erde getraut. Graf klopft sich die Hände ab. Die Reste der braunen Erde bleiben bis zum Ende des Arbeitstags in den Furchen hängen. Thomas Graf nimmt den Boden mit in den Tag.