Still ist die Nacht. Verstummt. Die schrille Dissonanz verklingt neben dem harfespielenden Engel oben am Christbaum. Und eine Erkenntnis saust herab wie ein Hackebeil: Die Frau des Hauses, vorwurfsvoller Diskant, und ihre Schwiegertochter, selbstbewusster Alt, sind Gift und Galle, Marmor und Eis. Ihr Versuch, gemeinsam „Stille Nacht“ anzustimmen, posaunt es in die festliche Stube hinaus. Ach, hätten sie nur eine CD eingelegt.