Es ist eine ungeplante Schwangerschaft, die das Leben der jungen Frau von einem Tag zum anderen auf den Kopf stellt. Maria lebt im galiläischen Dorf Nazaret in einfachen Verhältnissen. Sie ist mit dem Bauhandwerker Josef verlobt. Mitten hinein in ihren Alltag tritt ein Engel, der ihr die Geburt eines Sohnes voraussagt, eines besonderen Kindes – „er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden“ (Lk 1,32). Noch nicht verheiratet und mit einem Wunderkind schwanger? Eine ledige jüdische Mutter – das ist zu dieser Zeit nicht nur moralisch anstößig, sondern lebensgefährlich. Maria fragt nicht warum, sondern wie. Wie soll das gehen? Ein Mädchen vom Land soll einem Menschen das Leben schenken, mit dem Gott in seiner Schöpfung einen neuen Anfang macht?