Die beste Zeit zum Wolkengucken ist jetzt im Frühling. Schon warm genug, und noch nicht zu heiß. Die Sonne flacher als im Hochsommer. Auf dem Rücken im Gras liegend kitzeln junge Halme die Haut. Es riecht nach feuchter Erde, die sich langsam erwärmt. Im klaren Hellblau des Himmels wandern die Wolken, je nach Wind hastig oder gemächlich. Federn, Schäfchen, Zuckerwatte. So ungefähr muss das gewesen sein. Und Luke Howard, vor 236 Jahren ein Junge von elf Jahren, konnte gar nicht genug davon kriegen.