Das waren vielleicht noch Zeiten, damals, als man bis etwa 600 vor Christus noch in Ruhe ausschlafen konnte. Doch dann brachten reisende Händler die Hühner über die Alpen und ab sofort war Schluss mit der Ruhe nach Sonnenaufgang. Mit dem ersten Strahl der Morgensonne krähten nun die Hähne aus Leibeskräften. Dafür gab es nun immerhin Hühnereier – und davon immer mehr, weil man den Hühnern ständig klaute, was sie gerade gelegt hatten. Die Ärmsten mussten ein Nachgelege nach dem anderen produzieren, was für das Huhn ein Riesenstress ist. Für den Hahn aber auch, wie uns Dr. Hansjörg Wunderer, der Chef des Naturkundemuseums und wissenschaftliche Berater für diese Geschichte, verriet.