August Birzer ist hier gewesen, „so lange ich lebe“. In dem Haus ist er auf die Welt gekommen. In der Werkstatt hat er als Bub gespielt. Von wegen Messer, Gabel, Schere, Licht sind für kleine Kinder nicht. Später hat er da die Hausaufgaben gemacht. Der Vater stand am Schleifstein, er saß daneben. Die Funken sprühten, Magnesit kreischte über Klingen, Metallgeruch hing in der Nase. Schwarzer Staub legte sich über unebene Wände, sammelte sich entlang von auf Putz verlegten Leitungen und an wuchtigen Kippschaltern, puderte später dann auch das lockige Fell von Lilli. Nie hätte er gedacht, dass dieser Ort im Regensburger Taubengäßchen einmal sein Stück vom Glück sein würde. Es klopft ja nicht an, das Glück. Dass es da ist, das müsse man schon selber merken, sagt der Messerschmied. Lange hat es nicht danach ausgesehen.