Regensburg im Januar. Peter Engel setzt sich an seinen Arbeitstisch, vor ihm die mit Zetteln, Zeichnungen, Fotos und Schnipseln bepinnte Wand. Noch während er „Die Küchenuhr“ von Wolfgang Borchert erneut liest, nimmt er den Stift in die linke Hand, die rechte liegt stumm daneben. Der Mann und seine Küchenuhr. „Innerlich ist sie kaputt, das steht fest. Aber sie sieht noch aus wie immer.“ Da hat er die Idee. Der Mann ist die Uhr, äußerlich in Ordnung, dem Augenschein nach, aber innen drin entzwei, das Paradies verloren. Peter Engel setzt den Stift an und es ist, als ob die Linien aus der Spitze fließen und sich verdichten. Es schwallt aus ihm raus aufs Papier, so empfindet er es selbst.