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Johann Hofmanns Leben 1.0

Die digitale Fabrik ist sein Thema. Aber inzwischen macht sich der Ingenieur aus Kallmünz genauso viele Gedanken über ein geglücktes Leben.

Manchmal umschließt der Maschinenbau-Ingenieur Johann Hofmann einen Stein in seiner Hosentasche. Körperwarm und glatt liegt er dann in seiner Hand und erinnert ihn daran, worauf er achten will. Es gibt vier davon, einen mit M, einen mit W, T oder G. Je nachdem, was ihn erwartet, wählt er aus. Der Stein ist sein Kompass, wenn’s drauf ankommt.

„Man kommt der Digitalisierung nicht aus. Wir reden von Industrie 4.0 und haben aber ein Leben 1.0 – wir können nur einmal starten.“ Johann Hofmann

Hofmann ist groß, geradeheraus, grau meliert und hat die Statur eines Mannes, der sich eigentlich nirgends festhalten muss, außer vielleicht an einem Mikrofon. Googelt man „Industrie 4.0 Experte“, lautet der erste Treffer nach den Anzeigen www.JohannHofmann.info. Der 59-Jährige ist im ganzen deutschsprachigen Raum als Redner unterwegs, seine Themen füllen Säle. Er spricht über Digitalisierung und Industrie 4.0 – als Praktiker, nicht als Wissenschaftler. „Ich will nicht mit Wissen angeben, sondern die Leute erreichen.“ Er holt sie bei ihre Ängsten ab und bringt sie dazu, den Wandel mit anderen Augen zu sehen. Hofmann sagt: „Man kommt der Digitalisierung nicht aus. Wir reden von Industrie 4.0 und haben aber ein Leben 1.0 – wir können nur einmal starten.“ Er selbst startet übrigens mit einem Haufen Papier.

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