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Gerhard Liebl und das Lebenswasser

Der Brennmeister aus dem Wald ist eher zufällig auf den Whisky gestoßen. Er ließ ihn nicht mehr los.

Gerhard Liebl öffnet die gesicherte Stahltür an der Seite des Gebäudes. Er betritt die Halle und saugt die Luft durch seine Nase. Es riecht nach dem, was die Fässer in den Regalreihen ausatmen, nach Holz und Frucht, Korn und Heu, Torf und Rauch, Karamell und Vanille, gelöst in Alkohol. Ein Orchester an Aromen, jedes Fass eine Stimme, komponiert und dirigiert von Gerhard Liebl. Im Halbdunkel zeichnen sich die runden Böden ab. Mittlere Reihe, Brusthöhe, hier ist es. Der Brennmeister legt die Hand auf die bauchige Wölbung. Das letzte Fass seines ersten Whiskys, gebrannt vor ziemlich genau 15 Jahren, im Februar 2006.

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