Kurz ist es wieder so wie immer. Die Otto-Falckenberg-Straße entlang, links in den Hof hinter den Münchner Kammerspielen, vorbei an der Kantine, den ausrangierten Sitzmöbeln für die Raucher, eine Außentreppe hoch und durch die schwere Holztür ins Haus hinein. Es ist Mitte Januar, vier Jahre ging er hier ein und aus, einer von zwölf Schauspielschülern in seinem Jahrgang, die es von um die tausend Bewerbern geschafft hatten. Und dann ist da doch so ein komisches Gefühl: Es ist vorbei.