Oben der Himmel, unten die Unterwelt. So kann man sich das vorstellen. Vom blitzeblanken Badeparadies, in dem sich die Gäste in lauwarm wogenden Wellen entspannen, sind es nur ein paar Stufen in die Katakomben hinunter. Hinter einer dicken Stahltür brüllt ein Ungeheuer mit zwei Lungen aus vollem Hals. Solange es wach ist, darf man die Tür nicht öffnen, sonst bläst’s einem die Ohren weg. Jürgen Jaenke setzt ein verschmitztes Lächeln auf. Das ist sein Baby, die Wellenmaschine, ein Monstrum aus Stahl, das Wasser mit Druckluft in die Kammern drückt. „Achtung, die Welle kommt“, sagt der Kollege oben durch den Lautsprecher.