Am Morgen gegen sechs Uhr setzt sich Peter Mauerer auf die Osttribüne der Continental-Arena. Eine halbe Stunde zuvor ist die Sonne aufgegangen. Sie steht noch tief, das Spielfeld liegt im Schatten. Mauerer lässt den Blick schweifen. Braune Stellen und weiße Sprenkel schaut er sich nachher unten genauer an. Vermutlich verdorrte Grasreste vom Mähen gestern und ein paar Vogelfedern. Die hellgrünen Flecken machen ihm keine Sorgen. Hier hat sich die Poa annua, ein einjähriges Fehlgras, verbreitet, das den Rasen nicht beeinträchtigt. Zwischendrin spitzen zarte Schwammerl weiß bekappt aus dem Boden. Ein gutes Zeichen. „Die sind anspruchsvoll. Die wachsen nur, wenn die Bedingungen optimal sind.“ Mauerer lehnt sich zurück. Alles im grünen Bereich.