Im Oktober 1979 liest Georg Schmaußer einen Artikel über einen Jesuiten, der im Kloster Dietfurt Zen-Buddhismus lehrt. Er ahnt noch nicht, wie sehr das sein Leben verändern würde. Schmaußer ist damals 21 und betreibt in Amberg mit einem Freund eine Studentenkneipe. Er meldet sich für den Kurs an. Was danach passiert, nennt er eine „brutale Bekehrung“. Er bleibt im Kloster, von einem Tag auf den anderen. Nichts hat darauf hingedeutet. Nicht einmal Wechselkleider hat er dabei. Georg Schmaußer entzieht sich dem normalen Leben. Und den Drogen, die ihn einmal beinahe umgebracht hätten.