Der Fisch ist ein wortkarges Wesen, Andreas Rösch eigentlich auch. Sie verstehen sich prächtig. Träge paddeln einjährige Bachforellenkinder in ihrem Rundstrombecken im Kreis herum, kaum, dass sie aufs eingestreute Futter reagieren. „Denen ist es zu kalt“, sagt der Fischzüchter aus Bärnau. Über Nacht hat der Winter die nördliche Oberpfalz mit einer ersten Schneeschicht überzogen. Rösch hat seine Mütze aufgesetzt, Neoprenhandschuhe und Ärmlinge übergestreift, hohe Gummistiefel angezogen. So schützt er sich in seinem nasskalten Element, das er mit seinen Babys teilt.