Ungelöste Mordfälle

Der Fall Klankermeier: Hinrichtung des Rotlicht-Königs

1982 wird der Weidener Nachtclub-Besitzer Walter Klankermeier mit einem gezielten Schuss ins Herz getötet. War es ein Auftragskiller?

Weiden. Es ist der 22. August 1982, ein warmer Sonntagmittag. In einem Waldstück bei Weiden in der Oberpfalz finden Barbara B. aus Bechtsrieth und ihr Mann Johann beim Preiselbeersammeln eine Leiche. In der Grube eines entwurzelten Baumes entdecken sie die Überreste von Walter Klankermeier – der Nummer Eins im Weidener Rotlichtmileu.

Klankermeier Leichenfundort
Der leitende Oberstaatsanwalt Wilhelm Meier, der sachbearbeitende Kriminalbeamte Eberhart Achtert und Kripo-Chef Ludwig Detter begutachten die Fundstelle, an der die Leiche von Walter Klankermeier lag. Foto: MZ-Archiv/Zimmermann

Nicht die Kugel, die seinen rechten Herzbeutel durchbohrte, sondern die mehr als 30.000 Mark teure Rolex wird den Ermittlern später den Todeszeitpunkt verraten. Eben jene Rolex, die der 42-Jährige am Abend des 14. Juni 1982 am Handgelenk trägt, als er das letzte Mal gesehen wird. An diesem Abend klingelt das Telefon des Nachtclub-Königs in seinem Pilspub "Tiffany" in der Judengasse. 

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Am anderen Ende der Leitung ist wohl sein späterer Mörder. Klankermeier – 1,70 Meter groß, durchtrainiert, das schwarze Haar und den markanten Schnauzer akkurat frisiert – will bei diesem Telefonat nicht belauscht werden. Dann verschwindet er spurlos.

Kapitel
Die Ermittlungen Feinde im Milieu Ein Auftragsmord Spektakuläres Erbe Spur endet im Nichts
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