Die Bürgermeisterin hat kürzlich spontan einen Satz gesagt, der symptomatisch erscheint: „Man kann ja nicht alles verbieten!“. Daraus spricht zunächst einmal eine sympathische Liberalität. Allerdings hat die wenig erfreuliche Realität ihre menschenfreundliche Gesinnung längst rechts und links überholt. In vielen Gesprächen hört man Sorge um die Zukunft des Miteinanders in und Sorge um die Zukunft dieser Stadt. Nicht zuletzt deshalb, weil nicht mehr nur Einheimische das Klima und die Themen bestimmen, sondern auch viele Menschen, die sich nur kurzzeitig hier aufhalten, sich wenig oder gar nicht mit der Kommune identifizieren und nicht im Traum daran denken, für sie Verantwortung zu übernehmen.