Alligatorbirne und Butterfrucht – schon die Namen zergehen auf der Zunge, wie das cremige Fruchtfleisch eines reifen Exemplars. Die Azteken, in deren mexikanischer Heimat die Wiege der Avocado steht, gingen in ihren Vergleichen sogar bis unter die Gürtellinie: In ihrer Sprache, dem Nahuatl, hieß die dickschalige grüne Frucht „ahuacatl“ – und das bedeutet auch „Hoden“. Ob der Avocado deshalb eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt wird?
Wie auch immer. Fest steht, dass das fettreiche Beerenobst des immergrünen Avocadobaums aus der Familie der Lorbeergewächse in den letzten Jahren einen regelrechten Boom hingelegt hat. Angesichts des Gehalts an vielen ungesättigten Fettsäuren, Vitaminen und Mineralstoffen ist das kein Wunder – die Avocado gilt als Superfood par excellence.