Ein bisschen fühlt sich der Besucher wie in einer Puppenstube. In Joachim Höflings Café „Zum Römer“ in Burglengenfeld riecht es nach neuen Holzmöbeln, es ist wohlig warm und vor allem – sehr klein. Auf elf Metern Länge und 2,80 bis drei Metern Breite hat der 64-Jährige sich einen Traum erfüllt und das erste Mini-Café der Region gebaut.

Drei Tische mit insgesamt 12 Plätzen und zwei Thekenplätze gibt es im 20 Quadratmeter großen Gastraum. Mini-Maße hat auch die Küche, aber sie ist voll ausgestattet: Eine Spülmaschine, ein Ofen, eine Kaffeemaschine und zwei Kochplatten mit Dunstabzugshaube – mit 38 Zentimetern Breite wohl die schlankste Version auf dem Markt. Die Platzverhältnisse bestimmen auch das gastronomische Angebot: Höfling wird neben Brotzeiten vor allem Flammkuchen servieren – die sind flach genug für den Mini-Ofen. Und natürlich sind auf engstem Raum auch alle rechtlichen Vorschriften eingehalten: Die für einen Fluchtweg vorgeschriebenen 90 Zentimeter sind genauso vorhanden wie eine Herren- und eine Damentoilette.