Müsste man den Zander charakterisieren, dann wäre er ein Typ, der gern kleine Fische frisst, dafür blitzschnelle Sprints hinlegt, aber ansonsten lieber eine ruhige Kugel schiebt. Er hält sich gern in getrübtem, langsam fließenden Wasser auf, mag es dabei warm und legt großen Wert auf die Qualität seiner Umgebung. Wer ihn fangen will, muss mindestens so listig sein, wie der flinke, misstrauische Räuber. Er gehört zur Familie der Barsche und ist der stattlichste Vertreter seiner Art im Süßwasser. Das größte, offiziell vermessene in Deutschland geangelte Exemplar war 106 Zentimeter lang und 15 Kilo schwer und stammte aus der Donau. Die meisten Zander, die in den Handel kommen, sind aber nicht mal halb so groß.